SR-STUDIOS
has great taste
Nach 2,5 Jahren im Hintergrund zeigen wir uns erstmals der Öffentlichkeit - im eigenen Stil
Vom 13. Mai bis zum 2. Juni 2026 lief mit «SR-STUDIOS has great taste» die erste Kampagne, mit der wir bewusst über uns selbst kommunizierten.
Während der vergangenen zweieinhalb Jahre entstanden unter dem Namen SR-STUDIOS Markenauftritte, Inhalte, Strategien und digitale Kommunikationskonzepte für Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Die Aufmerksamkeit galt dabei stets den Projekten unserer Kund:innen und nur selten uns selbst.
Diese Zurückhaltung war nie Teil einer Kommunikationsstrategie. Vielmehr folgten wir der Überzeugung, dass die Qualität unserer Arbeit für sich sprechen sollte.
Mit «SR-STUDIOS has great taste» entschieden wir uns erstmals, diesen Blick umzudrehen.
Nicht, um Aufmerksamkeit um ihrer selbst willen zu erzeugen, sondern um sichtbar zu machen, was unsere Arbeit seit der Gründung prägt: ein feines Gespür für Ästhetik, kulturelle Relevanz und wirkungsvolle Kommunikation.
Die Kampagne markiert damit nicht nur unseren ersten öffentlichen Auftritt, sondern auch den bewussten Schritt aus dem Hintergrund auf die Bildfläche.
Auf den ersten Blick scheint sich «SR-STUDIOS has great taste» um Kulinarik zu drehen.
Desserts, Silberbesteck, Hotelästhetik, gedeckte Tische und sorgfältig komponierte Bildwelten ziehen sich durch die gesamte Kampagne. Doch die eigentliche Idee hinter «taste» reicht deutlich weiter.
Für uns beschreibt Geschmack nicht primär eine persönliche Vorliebe. Er beschreibt die Fähigkeit, relevante kulturelle Signale zu erkennen, gesellschaftliche Stimmungen einzuordnen und kreative Entscheidungen mit Präzision zu treffen.
Genau darin sehen wir heute eine der wichtigsten Aufgaben moderner Kommunikation.
Denn erfolgreiche Inhalte entstehen selten aus dem, was einer Marke selbst gefällt. Sie entstehen dort, wo Marken verstehen, was ihre Zielgruppen beschäftigt, welche Ästhetiken Aufmerksamkeit erzeugen und welche Geschichten Menschen emotional erreichen.
Die verschiedenen Elemente der Kampagne wurden deshalb bewusst als visuelle Metaphern eingesetzt.
Die Röhrenfernseher stehen für Perspektiven und Beobachtung. Die kulinarischen Inszenierungen für Handwerk, Feingefühl und die Suche nach Qualität. Persönliche Gegenstände aus unserem familiären Umfeld treffen auf digitale Interfaces, Content Elemente und kreative Arbeitswerkzeuge.
Analoge und digitale Welten begegnen sich dabei bewusst innerhalb derselben Bildsprache.
Denn auch unsere Arbeit bewegt sich täglich an dieser Schnittstelle. Während Strategien, Inhalte und Kampagnen in digitalen Räumen entstehen, basieren sie letztlich auf zutiefst menschlichen Faktoren: Beobachtung, Emotion, Identität und zwischenmenschlichem Verständnis.
Mit «SR-STUDIOS has great taste» wollten wir genau diese Verbindung sichtbar machen und gleichzeitig zeigen, was wir unter gutem Geschmack in unserer Arbeit verstehen. Die digitale Welt nicht als isolierten Raum, sondern als direkten Teil der kulturellen und gesellschaftlichen Realität, in der Menschen leben, denken, fühlen und Entscheidungen treffen.
Die Kulinarik wurde dabei bewusst als verbindendes Element gewählt. Sie schlägt die Brücke zwischen Kultur, Handwerk und persönlichem Geschmack. Themen, die weit über das Essen hinausreichen und sich auch in kreativen Prozessen wiederfinden.
Geschmack ist eines der universellsten menschlichen Phänomene überhaupt. Jede Gesellschaft, jede Region und jede Familie entwickelt über Generationen hinweg ihre eigenen Vorlieben, Traditionen und Rituale. Geschmack entsteht durch Erfahrung, Prägung und sozialen Kontext.
Genau deshalb interessierte uns die Doppeldeutigkeit des Begriffs «taste».
Einerseits beschreibt er den Geschmack von Speisen. Andererseits steht er für Urteilsvermögen, Feingefühl und die Fähigkeit, Qualität zu erkennen.
Und genau darin sehen wir eine zentrale Aufgabe moderner Kommunikation. Denn Kreativität entsteht für uns nicht ausschliesslich am Bildschirm. Sie entsteht durch Beobachtung, Gespür für den Zeitgeist und die Fähigkeit, unterschiedliche Einflüsse zu einer relevanten Idee zu verbinden.
«Great taste» war deshalb nie eine Kampagne über Essen.
Sie war eine Kampagne über Urteilsvermögen. Über die Fähigkeit zu erkennen, welche Ideen Potenzial haben, welche Geschichten weitererzählt werden und welche kreativen Entscheidungen aus Kommunikation echte Wirkung entstehen lassen.