Meta Ads werden teurer

Neue Standortgebühren mit Auswirkungen auf Werbebudgets 💸

8. Mai 2026

Ab dem 1. Juli 2026 führt Meta sogenannte Standortgebühren für Werbeanzeigen ein. Betroffen sind Unternehmen, die Werbung auf Instagram oder Facebook in bestimmten Ländern ausspielen. Der Hintergrund: Immer mehr Staaten erheben Digitalsteuern auf digitale Dienstleistungen. Diese zusätzlichen Kosten gibt Meta künftig direkt an Werbetreiber:innen weiter.

Was sind Meta Standortgebühren? 📊

Die neuen Gebühren werden nicht anhand des Standorts deines Unternehmens berechnet, sondern dort, wo deine Anzeigen ausgespielt werden. Entscheidend ist also die Zielgruppe deiner Kampagne.

Ab Juli gelten die Standortgebühren unter anderem für folgende Länder:

  • 🇦🇹 Österreich: 5 %
  • 🇫🇷 Frankreich: 3 %
  • 🇮🇹 Italien: 3 %
  • 🇪🇸 Spanien: 3 %
  • 🇹🇷 Türkei: 5 %
  • 🇬🇧 Vereinigtes Königreich: 2 %

Das bedeutet:
Wenn ihr beispielsweise Ads im Wert von CHF 1’000.–  in Frankreich ausspielt, kommen zusätzlich CHF 30.– Standortgebühren dazu.

Wichtig dabei: Diese Gebühren sind nicht Teil deines Kampagnenbudgets. Sie werden nachträglich zusätzlich verrechnet und separat auf der Rechnung ausgewiesen.

Marketing Managerin in blauem Nadelstreifen arbeitet an Whiteboard und schreibt Informationen zu Meta Standortgebühren auf. | SR-STUDIOS

Warum ist das relevant? 🎯

Für viele Unternehmen klingt eine Gebühr von 2 bis 5 % erstmal überschaubar. Gerade bei grösseren Kampagnen oder mehreren Zielmärkten können diese Zusatzkosten aber schnell relevant werden.

Besonders betroffen sind:

  • Internationale Social Media Kampagnen
  • Unternehmen mit mehreren Zielmärkten
  • Performance Kampagnen mit hohen Werbebudgets
  • Click-to-WhatsApp Kampagnen

Vor allem im Performance Marketing, wo oft jeder Franken zählt, wirken sich zusätzliche Gebühren direkt auf KPIs wie ROAS oder Cost-per-Acquisition aus.

Was bedeutet das für die Budgetplanung? 🧠

Die Einführung der Standortgebühren zeigt einmal mehr, wie stark sich digitale Werbung verändert. Internationale Kampagnen müssen künftig noch genauer kalkuliert werden.

Aus unserer Sicht sind jetzt vor allem drei Dinge wichtig:

  • 📊 Werbebudgets realistisch planen
  • 🔎 Rechnungen und Zusatzkosten regelmässig prüfen
  • 🌍 Zielmärkte und Kampagnenstrukturen bewusst priorisieren

Meta macht damit deutlich: Paid Social besteht längst nicht mehr nur aus gutem Content und präzisem Targeting. Auch regulatorische Entwicklungen und digitale Steuern beeinflussen zunehmend die tatsächlichen Werbekosten.

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